Mittwoch, 27. Juli 2011

Wie soll ich damit umgehen?

Wie soll ich damit umgehen?

Weder als Außenstehende, noch als Betroffene ist es leicht, mit der Situation umzugehen. Als Betroffene hat man mit Mitleidsbekundungen, Schuldgefühlen und Unverständnis zu kämpfen. Als Außenstehender – sei es als Freundin, Schwester oder Bekannte – fühlt man sich unnütz und meist ebenso hilflos wie die Betroffene selbst. Wie geht man also damit um? Zwar lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten, da jeder seinen persönlichen Weg finden muss, mit der Lage klar zu kommen – trotzdem haben wir ein paar Tipps, die es dir ein bisschen leichter machen sollen…

Du bist selbst betroffen

Du bist selbst betroffen und möchtest unbedingt damit aufhören? Du weißt allerdings nicht, wie du das schaffen sollst? Dann ist es wichtig, dass du dich anvertraust – zum Beispiel deiner besten Freundin, deinen Eltern oder durch den Austausch mit anderen Betroffenen, zum Beispiel in Internetforen. Wir haben eine Linkliste mit Webseiten zusammengestellt, bei denen du dir Infos, Adressen und Unterstützung holen kannst.


Voraussetzung ist, dass du wirklich aufhören willst und bereit bist, dir helfen zu lassen. Im zweiten Schritt muss geschaut werden, ob eine Therapie notwendig ist, Hilfe im Forum ausreicht oder du einfach jemanden zum Reden brauchst.
„Ein Patentrezept gibt es leider nicht“, bestätigt Antje Kaufmann. „Im akuten Fall hilft es vielleicht, wie auch bei anderen Suchterkrankungen, die Selbstverletzung hinaus zu zögern, sich selbst zu sagen „Ich kann mich auch in einer Stunde noch verletzen“ und dies immer wieder. Auf rotetraenen.de haben wir außerdem eine Liste mit Alternativen zusammengestellt. Hier haben uns User angeschrieben und erzählt, was sie „statt dessen“ machen“

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